Der Leipziger Weihnachtsmarkt

Oder sollte ich eher schreiben: die Leipziger Weihnachtsinnenstadt? Ist schon beeindruckend, wie viele Stände sich da durch die Innenstadt ziehen. Wenn man mit der Straßenbahn bis zum Augustusplatz fährt, sieht man schon eine nette Ansammlung dort, überragt von einem Riesenrad (nein, nicht so groß, wie das in Wien ;) ). Dann kann man den Grimmaischen Steinweg ins Zentrum hineingehen, wo nahtlos Stände nebeneinander stehen. Bevor man beim Alten Rathaus ist, könnte man noch nach rechts abbiegen zur Nikolaikirche, deren Platz auch ziemlich gut bestückt ist. Der Rathausplatz ist dann natürlich übersäht, wie sich das gehört ;)

Damit man es sich besser vorstellen kann, habe ich ein paar Fotos heraufgeladen:

Wir hatten ziemlich Hunger, als wir den Markt betraten, und da wir nicht wirklich Gusto auf Bratwurst hatten, gingen wir wieder einmal ins Thomasbräu. Nachher wollten wir noch einen Punsch trinken. Wir kamen jedoch an einem der vielen Feuerzangenbowlen-Stände vorbei und waren entschlossen, so eine mal zu probieren. Ich mein, ich kannte von irgendwoher schon Feuerzangenbowle, hatte sie aber eher so als alternatives Getränk in Erinnerung. Hier scheint sie ganz groß zu sein und wenig später glaubten wir zu wissen, warum. Sagen wir’s mal so, die war nicht von schlechten Eltern ;)

Fazit: wir kommen wieder! Bis baaald!

Veröffentlicht in:  on 30. November 2009 at 21:30 Kommentare (2)

Unser neuer Tagesablauf

Euch wird es doch sicher interessieren, wie nun unser Tagesablauf aussieht – wenn einer in der Nacht arbeitet und der andere am Tag, ist das ja eher etwas Außergewöhnliches.

Tommls Tag beginnt nun um ca. halb 6 Uhr morgens – wenn ich von der Arbeit heimkomme! Dann essen wir etwas – Tomml sein Frühstück und ich… wohl mein Abendessen, das sich aber als Frühstück tarnt. Danach (hygienische Anwendungen außer Acht gelassen ;) ) macht sich Tomml auf den Weg zur Uni. Ich gehe entweder gleich schlafen oder erledige noch ein bisschen Hausarbeit. Meist gehe ich so zwischen 8 und 9 Uhr ins Bett, wo ich anschließend einen wirklich tiefen Schlaf habe… Hätte ich mir nicht gedacht, dass ich am Tag so gut schlafen kann.

Wenn ich dann aufwache (so um 16 Uhr), kommt Tomml meist schon wieder von der Uni zurück. Das heißt, wir können auch Tommls Abendessen miteinander einnehmen. Bei mir ist das dann ja eigentlich ein Frühstück, das sich als Abendessen tarnt! ;)

Ich fahre meistens um ca. 21:45 in die Arbeit. Meine Arbeitszeit beginnt zwar erst um 22:30 – aber ich muss ja noch durch die Sicherheitsschleuse. Das ist wie bei einem zivilen Flughafen – man wird durchleuchtet, damit festgestellt werden kann, ob man irgendwelche gefährlichen Gegenstände mit sich trägt. Ich darf aber auch kein Handy mit auf meinen Arbeitsplatz nehmen – da es auch Ausgangskontrollen gibt, bei denen kontrolliert wird, ob wir auch nichts aus dem Warehouse mitgehen haben lassen.

Ich arbeite dann bis 05:00 Uhr (oder auch ein Stündchen mehr, wie es vorigen Samstag der Fall war).

Veröffentlicht in:  on 26. November 2009 at 16:02 Kommentare (3)

Zurück aus der Heimat

Gestern Nacht bin ich wieder gut aus meiner alten Heimat in meiner neuen angekommen. Anlass war ja der 80. Geburtstag meiner Großmutter, die auch fleißig diesen Blog hier liest! Das wollte ich nur einmal kurz anmerken, ist ja nicht so selbstverständlich ;)

Eigentlich wollte ich auch gleich die Fotos auf den Computer spielen und hier online stellen, aber irgendwie funktioniert das mit der Digitalkamera noch nicht so recht. Vielleicht komm ich in den nächsten Tagen drauf.

Interessant für mich war auf jeden Fall, wie schnell so ein Terminkalender vollgepackt ist, wenn man mal für drei Tage zurückkommt. Es ging sich viel aus, vielen Dank, dass sich so viele Zeit genommen haben, mich zu sehen. Und ja, schön, dass irgendwie alles so ist, wie früher. Früher? Gerade mal zwei Monate, das ist ja eigentlich gar nicht so lang, oder? Und gleichzeitig verändert sich auch einiges (z.B. gibt es jetzt ‘Servus TV’?! Was kommt als nächstes?)

Nachdem die Leute hier einem dauernd erzählen, wie toll doch die österreichischen Mehlspeisen sind, habe ich hoch motiviert gleich welche per Handgepäck im Flugzeug mitgenommen. Ja, gut, prinzipiell ist sie ja sehr gut, diese jedoch war dann doch etwas zach ( = zäh, falls Deutsche mitlesen ;) ).

Kathi und ich sind heut übereingekommen, dass wir in Zukunft wieder mehr machen wollen, nachdem sie sich ja jetzt schon etwas eingearbeitet hat bei DHL. In Leipzig sind gerade die Aufbauarbeiten für die Weihnachtsmärkte voll im Gange, da werden wir sicher das eine oder andere mal vorbeischaun; ist zumindest der Plan.

Nun gut, bis zum nächsten Mal!

Veröffentlicht in:  on 23. November 2009 at 21:02 Kommentare (1)

22:30 – 05:00

So, in der letzten Woche hat sich einiges getan. Ich habe ja jetzt endlich mit der richtigen Arbeit begonnen. Ich werde nun am Arbeitsplatz eingeschult.

Ich habe gleich die „beste“ Schicht erwischt: von Mo – Fr. 22:30 – 05:00! Das ist eine ordentliche Umstellung. Am ersten Tag war das auch gar nicht so schlimm – aber am 2. dafür umso ärger. Mittlerweile habe ich mich aber schon besser daran gewöhnt. Ich liege zwar den ganzen Tag noch wie gerädert rum, aber das wird sich sicher auch noch geben…

Meine Kollegen sind sehr nett und das Arbeitsklima ist auch sehr angenehm. Die Tätigkeit ist auch sehr interessant – Waren richtig deklarieren. Da kommt einem schon mal eine Sendung aus der Schweiz mit „QuickSoup mit Flädli“ (Frittatenfertigsuppe) unter… und dann sagen die da immer, dass wir Österreicher komisch reden! ;) Bis wir unsere Tätigkeit komplett selbstständig durchführen können, soll es angeblich 6 (!) Monate dauern!

Schöne Grüße aus Leipzig!!

Veröffentlicht in:  on 20. November 2009 at 06:07 Kommentar schreiben

MPI und Uni

Auf vielfachen Wunsch nun mal ein bisschen zu meinem studentischen Alltag.

Die meisten Tage beginnen an der Uni, wo ich eine Vorlesung über partielle Differentialgleichungen besuche. Ja, ich hab mein angebrochenes Mathestudium noch nicht aufgegeben, auch wenn ich die Computer-Sachen vor mich hinschiebe ;) (damit meine ich die Informatikvorlesungen, die am Anfang des Mathematikstudiums Pflicht sind). Es ist fraglich, ob ich zuerst Physik-Doktorat oder Mathe-’Irgendwas’ hab. Vielleicht hab ichs ja schon mal erwähnt, ich hatte ja in Wien das Mathe-Bachelorstudium begonnen, weil wir ja auf das internationale System umgestellt haben. Nun gibt es aber in Leipzig nur Mathematik auf Diplom. Macht auch nix, dauert nur etwas länger… man wird sehen.

Priorität hat wie immer das Doktoratsstudium am Max-Planck-Institut, wohin ich mich nach der Uni immer bewege. Zwar wird auf dem Weg beim Supermarkt um ein Mittagessen vorbeigeschaut (vorbeigesehen ;) ), aber dann gehts schon los. Die Arbeitsatmosphäre ist ziemlich angenehm, ich verstehe mich gut mit meinen Zimmerkollegen.

Das gute an dem MPI ist auch, dass ziemlich viel weitere Studienmöglichkeiten angeboten werden, zum Beispiel gibt es eine sogenannte „Ringvorlesung“, wo alle IMPRS Studenten sitzen (zu denen gehör ich auch, nur zur Erinnerung). Dort werden allgemeine mathematische Forschungsgebiete umrissen. Genau kennt man sich nachher nicht aus, aber man hat einen Überblick.

Aja, das Wissen der deutschen Studenten über Österreich lässt zu wünschen übrig. Zum Beispiel wusste ein Zimmerkollege von mir nicht, dass die Donau auch durch Wien fließt, ts ts … Da werd ich meinem „Bildungsauftrag“ wohl noch ein bisschen nachkommen ;)

Gut, dann seid gespannt, liebe Blog-Leser, was die Kathi demnächst über ihre Schichten nächste Woche zu berichten weiß und macht es gut!

Veröffentlicht in:  on 12. November 2009 at 20:10 Kommentar schreiben

Kathis 1. Arbeitswoche und das Wochenende danach

Da die Kathi ja schon kurz erklärt hat, wies bei ihr so läuft, möcht ich mal vom gerade noch andauernden Wochenende erzählen. Dieses beginnt – wie viele wissen – bereits am Freitag Nachmittag. Als die Kathi nämlich von ihrer Schulung nach Hause kam, besprachen wir unsere weitere Vorgehensweise. Das Wort Kino kam zur Sprache, aber mein Kollege Jan vom Max-Planck-Institut hat mir vorgeschlagen, doch auch zum an diesem Abend stattfindenden „Poetry Slam“ zu gehen. Wer nicht weiß, was das is: ein Wettbewerb, bei dem Gedichte und Texte vorgetragen werden, wo anschließend das Publikum über den Sieger entscheidet. Da brauchten wir nicht lange zu diskutieren – das wollten wir uns mal anSEHEN.

Die Location war die „Distillery“ in Leipzigs ja angeblich so belebten Süden. Wir hatten schnell herausgefunden, wie wir da hinkamen und machten uns rechtzeitig auf den Weg, es galt ja Sitzplätze zu ergattern. Schnell noch nach dem Weg gefragt kamen wir an ein, naja, sagen wir, sehr bescheidenes Häuschen. Das sollte die Distillery sein? Na gut, es stand drauf, aber umringt von einer riesigen Baustelle, sah die Frontwand nicht gerade einladend aus. Nach etwas Überlegen trauten wir uns dann doch hinein, wo wir in einen ebenso zweifelhaft aussehenden Innenhof kamen. Doch wir ließen uns nicht abschrecken und trauten uns noch weiter. Und dann: endlich, das SIEHT doch gleich besser aus! Schöne Ledersitze an den Seiten, eine nette Bar und hübsche Dekoration. Man darf sich eben vom Äußeren nicht beeindrucken lassen.

Besagter Jan kam mit seiner WG Mitbewohnerin und Freunden deutlich zu spät, weil sie sich verfahren hatten. Na bitte, das beruhigt einen doch irgendwie. Der Poetry Slam war wirklich toll, natürlich gabs auch schlechte Beiträge, aber die meisten waren richtig gut. Ein schöner Abend, bei dem ich lernte, dass, wenn man „schauen“, statt „sehen“ sagt, man schon als Ösi entlarvt ist, in den meisten Fällen. Aha! Deshalb übrigens die Flexionen von „sehen“ in Blockbuchstaben. Weiters (übrigens auch österreichisch) gabs wieder eine typische „Senf-zu“ Situation: Da der Jan ja spät kam, fand er in unserer Nähe keinen Sitzplatz mehr. Er fragte mich, warum hinter uns keine Stühle mehr waren. Und da man sich ja nicht den ganzen Tag darauf konzentrieren will, schön so zu sprechen, dass es auch alle verstehen, ließ ich mich zum Satz: „Da waren vorher noch zwei, aber die sind verzaht worden!“ hinreissen. Ich konnte noch schnell: „ähm, ich meine, weggestellt“ hinterherwerfen, aber die nachfolgende Diskussion war nicht mehr aufzuhalten ;)

Am gestrigen Samstag dann hatten wir uns überlegt, mit einer von Kathis Kolleginnen auf eine Party zu gehen, bei der eine Freundin von ihr ausschenken sollte. Es wurde dann schließlich nichts draus, aber der Name des Veranstaltungsortes, „Absturz“, verheißt sowieso nichts gutes ;)

Wir gingen dann in die Moritz-Bastei, wo es uns wirklich sehr gut gefallen hat. Mit 3 € Eintritt für Studenten (die wir ja offiziell beide noch sind ;) ) wirklich human, gabs unterschiedliche Musik auf 3 Floors, alles in einem historischen Kellergewölbe. Sehr fein. Wir hörten sogar drei 90er-Jahre Nummern. Ob da wohl Potential ist? ;)

Über die Uni erzähl ich ein anderes Mal, is schon wieder ein langer Eintrag geworden … Bis bald mal wieder!

Veröffentlicht in:  on 8. November 2009 at 15:24 Kommentare (1)

Gefahrgut, Luftsicherheit, Zoll…

Ja, jetzt hat der Spaß angefangen. Am Montag hatte ich Gefahrgutschulung (Prüfung habe ich mit 95 % bestanden ;) ), am Dienstag Einführung in die Luftsicherheit und seit gestern sitze ich in der Zoll-Schulung. Soweit ist alles in Ordnung. Am Donnerstag hab ich dann wieder eine Prüfung. Die Kollegen sind nett und haben mich bereits als Österreicherin entlarvt – aber das ist ja auch nicht schwer! ;) )

Natürlich werden wir uns aber weiterhin Zeit nehmen, um hier Einträge zu verfassen – wenn es dann wieder mehr Neuigkeiten gibt!

 

Veröffentlicht in:  on 5. November 2009 at 19:21 Kommentare (2)

Ein kleines Paradies vor unserer Haustür

Da heute wieder ein schöner sonniger Tag war, beschlossen wir, endlich einmal die Gegend, in der wir wohnen, genauer unter die Lupe zu nehmen. Oft sind wir schon beim Gohliser Schlösschen vorbeigefahren – nun war es an der Zeit, es von der Nähe zu betrachten.

Am Vormittag machten wir uns auf den Weg Richtung Schloss. Dort in der Nähe gibt es auch einen riesigen Wald inklusive riesiger Liegewiese, die wir im Sommer wohl auch besuchen werden. Angrenzend an den Wald befindet sich der Leipziger Zoo. Ein paar Tiere kann man auch von außen beobachten – ohne Eintritt zu zahlen! ;) Und alles um die Ecke!

Bei diesem Ausflug packte uns dann wieder der Hunger und wir beschlossen, in die Innenstadt zu fahren, um etwas zu essen… Ja, wir wollten es uns noch einmal gut gehen lassen – das ist zurzeit die Standard-Ausrede für alles Mögliche! ;)

Morgen geht es ja los für mich. Gleich am ersten Tag werde ich eine Prüfung haben – es geht um Gefahrengüter. Und auch die nächsten Wochen werden nicht unanstrengend – immer wieder Prüfungen. Bin wirklich schon neugierig, wie das wird.


Veröffentlicht in:  on 1. November 2009 at 16:42 Kommentare (1)

500 Stufen und kein bisschen müde

Endlich wieder mal ein Eintrag für unsere treuen Blogleser, aber mit den letzten beiden Einträgen habt ihr eh einiges zu tun gehabt ;)

Heute war wirklich ein sehr schöner Herbsttag in Leipzig. Anlass genug für uns, unsere neue Stadt wieder ein bisschen besser kennen zu lernen. Also starteten wir Richtung Innenstadt los um eine Pizza einzunehmen. Danach flanierten wir am heutigen Feiertag (ja, heute ist hier Reformationstag, wusstet ihr das?) ein bisschen durch die Innenstadt um uns nachher in die Straßenbahn Richtung Völkerschlachtdenkmal zu begeben. Zur besseren Vorstellung, was es damit auf sich hat, habe ich hier noch Fotos angehängt, wirklich monumental! Es soll an die Völkerschlacht vor Leipzig 1813 erinnern, bei der Napoleon von Österreich, Preußen, Rußland und Schweden besiegt wurde. Nach kurzer Beratung entschieden wir uns, den Fußweg anzugehen und keinen Euro mehr für die Liftbenützung zu zahlen ;) Ganze 500 Stufen galt es zu bewältigen, aber, wahrscheinlich wegen unserer Siegessäulen-Übung, schafften wir dies ohne grobe Probleme…

Von dem über 90 Meter hohen Denkmal hat man wirklich einen schönen Ausblick über die Stadt. Es war zwar ordentlich frisch, aber wenn man die 500 Stufen mal gegangen ist, spürt man das nicht mehr so stark, wie ihr euch vielleicht denken könnt, hehe.

Heute Abend wollen wir noch ein bisschen in die Stadt schauen, allerdings ohne Halloween Verkleidung. Die Kathi fängt ja am Montag zu arbeiten an, da kann ein bisschen fortgehen wohl nicht schaden…

Veröffentlicht in:  on 31. Oktober 2009 at 18:18 Kommentar schreiben

Berlin – Teil 2

Der nächste Tag begann dann mit einem ausgiebigen Frühstück im Hotel. Danach gingen wir zu der nächstgelegenen U-Bahnstation, die wir zu diesem Zeitpunkt zum ersten Mal bei Tageslicht sahen. Deshalb bemerkten wir erst jetzt, dass direkt dahinter ja „KaDeWe“ – das Kaufhaus des Westens, lag. Na, da mussten wir natürlich auch auf einen Sprung vorbeischauen. Unser Fazit: zum Anschauen ganz nett, aber einkaufen würden wir dort wohl nichts.

Um diese Erkenntnis und einige Eindrücke reicher fuhren wir dann zur Siegessäule, die uns schon am letzten Tag vom Bus aus aufgefallen war. Am „großen Stern“ – ein riesiger Kreisverkehr – gelegen, erhebt sie sich mit erhobenem Schwert in den Himmel. Unten befindet sich eine kleine, nette Ausstellung über die Denkmäler Europas und die Entstehungsgeschichte der Siegessäule. Dann galt es 285 Stufen hinauf zu erklimmen, was uns fast perfekt gelang. Warum nur fast? Man darf eben nicht zu schnell anfangen ;) Wie man weiter unten sieht, hatte man einen netten Ausblick von oben, der sicher um Längen besser gewesen wäre, wenn es nicht so nebelig gewesen wäre.

Unsere Sightseeing Tour ging weiter Richtung Hacke’sche Höfe beim Hacke’schen Markt. Erst als wir dort waren, erinnerte ich mich wieder, dass ich ja schon einmal dort gewesen bin. Und zwar waren Papa und ich ja vor etwas mehr als zwei Jahren meinen Bruder in Berlin besuchen. Ich möchte nur kurz anmerken, dass wir damals vom Prenzlauer Berg zum Checkpoint Charlie zu Fuß gegangen sind, was ungefähr 10 U-Bahnstationen entspricht… Aber egal, nun waren wir ja bei den Hacke’schen Höfen. Was ist das? Sehr schön verzierte Hausanlagen, in denen sich Designer, Lokale und Souvenirgeschäfte befinden. In so einem waren wir dann auch ziemlich lange, kauften aber nichts. Uns gefiel eigentlich eh sehr viel, aber wir wollten nicht so viel Geld dafür ausgeben ;)

Nach einer Stärkung gings an die Umsetzung einer guten Idee von Kathi: Wir gingen an die Spree und machten eine einstündige Rundfahrt! Das war echt sehr nett und entspannend und obendrein haben wir noch etwas gelernt. Zum Beispiel, dass die Charité Berlin (das riesige Krankenhaus) der zweitgrößte Arbeitgeber der Stadt ist, nach der Bahn. Oder dass nach der Wende die Abgeordneten aus Bonn nur unter der Bedingung nach Berlin zogen, dass ihre Kinder in einem eigenen Kindergarten erzogen werden ;)

Leider ging es dann schon langsam dem Ende zu mit unserem Kurztrip nach Berlin – uns hat es wirklich sehr gut gefallen und wir sind uns sicher, dass wir der Hauptstadt wieder einmal einen Besuch abstatten werden!

Veröffentlicht in:  on 25. Oktober 2009 at 15:09 Kommentare (2)